Rückblick me facing art

Fotos der Schaufensterausstellung und Performance findet ihr hier


me facing art Endpräsentation & Performance

Samstag 19.3. 19:00
die Bäckerei Kulturbackstube

Ausstellung, Musik, Performance, Austausch

 

Die Veranstaltung versteht sich als Präsentation und künstlerischen Fortsetzung der 2 wöchigen Schaufensterausstellung in Hall, Innsbruck, Wattens, Landeck und Wörgl. Produzierte Daten, Erlebnisse und Inputs der 2 Wochen werden vom menschlichen Auge erfasst, verarbeitet, verfälscht und in einer Performance am transmedialen Abend präsentiert.
Die Arbeiten der 5 Künstler*innen werden nocheinmal ausgestellt und kommen sich in der Bäckerei geografisch näher, doch stehen auch hier die Betrachter*innen im Zentrum des Interesses.  Ein Abend zum Verweilen. 



me facing art – Schaufensterausstellung
 
in Hall, Innsbruck, Wattens, Landeck und Wörgl

27.2. - 12.3. 2016

5 Schaufenster, 5 Tiroler Gemeinden, 5 Kameras, 1 Netzwerk. Sich gegenseitig überwachende Betrachter*innen stolpern über Fragen nach der Rolle des Kunstobjekts, der Künstlerin als Person oder der Privatheit von Erfahrung. Produktion, Betrachtung, und Kommentar finden zeitgleich statt. Sie steuern ihre eigene Inszenierung und machen das Kunstwerk damit erst komplett. Sie produzieren unerlässlich. Und vor allem sind sie immer öffentlich.

Selbstdarstellung wird immer noch einfacher und noch aktueller. Während wir etwas betrachten, sind wir meist schon damit beschäftigt, genau das irgendwem mitzuteilen und in Kategorien zu pressen. Das, was wir sehen, verliert an Stellenwert. Es wird höchstens zum temporären Hintergrund eines neuen Selfies.

Die Schaufensterausstellung „ME facing art“ transportiert diese Situation in den Bereich, den wir als „öffentlichen Raum“ kennen. Jener hat sich selbst in Tirol längst über seine territorialen Grenzen hinaus erweitert. Die ausgestellten Kunstwerke der Tiroler Künslter*innen stellen die Datendebatte dabei in den Kontext von Kunst.
Zu den Arbeiten



Intervention vor Ort 
an 3 Tagen waren Performer*innen an je 2 Schaufenstern vor Ort um die Betrachter*innen etwas näher zu betachten und ihnen eine Plattform für ihre Daten zu bieten. Haben Sie auch ein Schaufenster zu Hause? Was ist das erste, woran Sie denken, wenn Sie das sehen? Wenn Sie einen Post dieses Moments machen müssten, wie würde er aussehen? 
Jede Silbe, jede Beobachtung, jeder Gedanke wurde transparent protokolliert und an den anderen Orten visualisiert.

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# Mitwirkende
Kerstin Hruza, Martin Mader & Christina Schmölz, Martina Strasser, Miriam Tiefenbrunner, Severin Gombocz, Gabriele Kienpointner, Felix Söllner, Andrea Frenademetz, Michaela Tusch, Johannes Payr, Matthias Nicolussi-Castellan, Simona Schett, Johanna Huter, Johannes Bodner


# eine Kooperation mit dem Kulturlabor Stromboli, dem Kulturverein GRAMMOPHON, dem Alten Kino Landeck, der Galerie am Polylog in Wörgl und der Bäckerei Kulturbackstube in Innsbruck, sowie dem IT-Syndikat, der Badewanne und dem Upcycling Studio Innsbruck
 
 

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