KUNSTtransPORT - Wonderland 2. Juni 2012 in Hall in Tirol 20:00 Uhr

Hast du vergessen wie man träumt? Wie man Literatur tanzt, Musik sehen kann und wie sich Fotografien anhören?

Über 14 KünstlerInnen aus unterschiedlichen Bereichen wie Literatur, Video, elektronischer Musik, Fotografie, Theater präsentieren gemeinsam ihre Arbeiten zum Thema „Wonderland“ und konstruieren eine Nacht voller Seifenblasen.

Die transmediale Veranstaltungsreihe KUNSTtransPORT forciert ein Zusammenspiel unterschiedlichster Kunstrichtungen und bietet dabei Raum für Experimente. Die dritte Lieferung von KUNSTtransPORT stellt Grenzen von Realitäten ins Zentrum.

Wo liegt dein Wunderland?

Theater trifft auf elektronische Musik, Film auf Text, Smalltalk auf Poesie und Traum auf Wirklichkeit.

Der Eingang in den Kaninchenbau, für alle, die wieder träumen wollen, befindet sich im Palais Lobkowitz, Saline 15 in Hall.
Hol deine Lieferung ab, bevor es zu spät ist!

KuratorInnen: Johanna Huter und Johannes Bodner

Lieferdaten
Was: KUNSTtransPORT liefert: WONDERLAND 
Wann: 2.Juni 2012, 20.00 Uhr 
Wo: Palais Lobkowitz - Saline 15 - Hall in Tirol 
Leicht zu finden mit GoogleMaps und zu erreichen mit Ivb oder Öbb und Nightliner.
Liefergebühr Euro 8 / 6 (erm.)

Die dritte Lieferung von KUNSTtransPORT breitet sich diesmal auf das nahezu gesamte Erdgeschoss des Lobkowitzgebäudes aus. 
Damit du dich dann auch dort zurechtfindest, haben wir zusätzlich zur zeitlichen auch eine räumliche Orientierungshilfe gestaltet. 
Das Programmheft mit folgender Orientierungshilfe, sowie alle weiteren Informationen zu den jeweiligen Künstlerinnen und Künstlern,
bekommst du gratis am Eingang.

overview wonderland

Informationen zu den Künstlerinnen und Künstlern findest du auch in der Rubrik KÜNSTLERINNEN


Theater

Free Wonderland now!

Die Überraschungsgäste sind der aktuellen Produktion „Alice- folge dem weißen Kaninchen!“ entflohen und bringen ihre spontansten Ideen auf die Bühne. Zensur ist im Wunderland nicht erlaubt!

Das aktuelle Bühnenbild von Mirjam Lintner und Wolfgang Viertl ist den ganzen Abend zu bewundern.
http://www.szenario-tirol.org/


Musik

high-dler
ist ein junger Mann an den Plattentellern, der seine Neigung zur elektronischen Musik nicht länger für sich behalten will.
Neben Dubstep- Vibes wird auch der eine oder andere Klassiker Reggaeherzen höher schlagen lassen.  
Lasst euch verführen in das Bassland der Wunderwellen! 

Subtape 
Aka Drummer von Beat.sem-pres lebt derzeit in Innsbruck. Seine Bass betonten Eigenkompositionen lassen den 5 Uhr Tee so richtig crazy werden. www.soundcloud.com/subtape

Digital Youth/ Symbioarts
Cookin´Hot - Fresh Music - with a refined taste of Dub/Electro/Breakz/Step/Bass Music & more - prepared freshly on site for full tastiness - Dig in and enjoy!

Music is for him like a wonderland - it´s free and it has no boundaries - so for this special occasion – he will prepare a hearty meal in the best of taste with a grand variety of awesome flavours.
www.digital-youth.net


Tanz

Teresa v. Matthey musste aus gesundheitlichen Gründen leider absagen. Das Tanzen von Literatur bleibt für den heutigen Abed ein geträumtes Wonderland.
„Ich habe mir an dieser Wunderwelt den Hals verdreht...“


Bildkunst

Kerstin Hruza*1985 in Wien. Architekturstudium in Innsbruck. Mehrjährige intensive Beschäftigung mit der Fotografie und Bildbearbeitung, analog wie auch digital.
Seit 2011 als Fotografien für den Theaterverein Szenario tätig.

Bei „Wonderland“ werden Einblicke in den Bereich der Theaterfotografie verschafft, ein für die Künstlerin sehr faszinierender Bereich in der Fotografie, da Blicke und Gesten eingefangen werden, welche oft nur aus Sekundenbruchteilen bestehen.
Ein Experiment zwischen Fantasie und Wirklichkeit. Ausdruck und Eindruck.


David Schreyer
, gelernter Architekt, ist seit 2004 als autodidakter Bildermacher mit den Spezialgebieten Architekturbild und Bildbericht tätig. Selbstredend entstehen auch freie Arbeiten, so unter anderem eine vierjährige Auseinandersetzung mit dem damals vor dem Abriss stehenden Wiener Südbahnhof. Fokussiert, lebt und arbeitet am Land und in der Stadt, aktuell: Tirol und Wien. 

ZUM QUADRAT
Sätze welche die Automobilindustrie zur Bewerbung Ihrer Produkte verwendet, könnten ohne weiteres aus einer Partnerbörse stammen. Es gibt mich doch. Entschieden sportlich und dabei so flexibel wie nie. Schlank, sportlich und verführerisch modern. Natürlich zum Quadrat. Am Ende bleibt selten mehr als eine deformierte Blechbüchse. Kann es sein, dass ein Automobil ein Gebrauchsgegenstand ist?
Modern Print, 35x27.5cm (Rahmen 50x50cm), Auflage 5+2;
http://schreyerdavid.com


Merlin Dickie, 20 Jahre, momentan in Ausbildung an der deutschen POP in Grafik und Projektmanagement. Er zeichnet seit seinem dritten Lebensjahr.
Sein digitaler Zeichenstil ist oft farborientiert, sehr weich und steht damit im starken Kontrast zu seinen realen Bildern, die zum größten Teil aus hastigen schwarzen Tuschelinien bestehen. Er ist ein großer Fan organischer Formen und versucht diese auf verschiedenste Art und Weise einzubringen

Die Bilder in der Wonderland Serie beschäftigen sich mit Alice' Reise, ihrer Metamorphose und ihre Erfahrungen durch äußere Einflüsse. Der Großteil der Bilder stellt Alice dar, die sich wie durch einen Einwegspiegel auf der anderen Seite des Bildes selbst betrachtet. (Through the Looking Glass)


Skulptur

Christian Janek (geb. 1979) und Felix Söllner (geb. 1988) - versuchen, durch die Kombination von Skulptur und Automat Literatur einen kommunikativen Rahmen zu geben.

Die Skulptur, der "Grinsekatzen-Literat-O-Mat" ist eine interaktive Andockstation für Klein- und Kleinstliteratur, der für jeden Betrachter Kugeln mit Texten, Gedichten, Weisheiten, Zitaten,.... ausspuckt, und ebenso mit neuen, von der Veranstaltung inspirierten Texten gefüllt werden kann. Ein kleines Kommunikations-Wonderland, in dem jeder gleich viel sagen bzw. schreiben darf, in dem ein indirekter, aber gerade dadurch unzensiert-frischer Austausch stattfinden kann.


Video


Daniel Atzl
ist Erziehungswissenschaftlerin und arbeitet im Autonomen Tiroler Frauenhaus sowie im Startwohnungsprojekt des Österreichischen Roten Kreuzes für anerkannte Flüchtlingsfamilien.

Daniel Dlouhy ist Filmemacher.
Motor! Fragmente usbekischer Filmlandschaft ist ein 30 minütiger Dokumentarfilm, der beleuchtet, was abseits des filmischen Raumes geschieht. Begleitet werden die Arbeiten des Filmteams rund um den Regisseur Nazim Abbasov sowie des Journalisten Seed Yanyshev und dem Leiter eines Filmmuseums, Oleg Karpov.
Wonderland. Seit 1991 nennt sich Usbekistan eine unabhängige Republik. Die praktische Umsetzung der Verfassung ist jedoch wegen erheblicher Demokratiedefizite heftiger Kritik ausgesetzt. 
www.danieldlouhy.at


Norbert Unfug
ist ein zwischen Wien und Innsbruck pendelnder Medienkünstler und Computernerd, dessen visuelle Kompositionen sich großteiles mit dem ambivalenten Verhältnis des Benutzers zu seinem primären Arbeitsgerät, dem Personal Computer, auseinandersetzen

"exploring glitchscapes 1.2, movements"
Aus live kamera input und kleinen Glitches auf der Grafikkarte entsteht hier ein audioreaktives Bewegbild, der Betrachter wird auf eine Reise durch eine Welt aus Fehlern eingeladen. Der Fehler ist hier ein erwünschter Mitspieler, er erschafft die abstrakten Landkarten, die die Basis für diese Arbeit darstellen.


Installation

Statt Rassismus war ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum von Martin Krenn, in Innsbruck 2010.

Statt Rassismus ist die Idee einer Partei die für eine Gesellschaft ohne Rassismus eintritt. 
Rassismus ist in Tirol nach wie vor ein allgegenwärtiges Phänomen (in Begegnungen, bei der Arbeitsmarkt, in den Gesetzen usw.) Anstatt ein X für eine Partei zu setzen, konnten die PassantInnen ihre Vorstellungen von einem Innsbruck ohne Rassismus auf den Wahlkärtchen formulieren. Im Rahmen des Projekts wurden außerdem konkrete Forderungen von PassantInnen, Innsbrucker Vereinen und dem Organisationsteam des Kunstprojektes erstellt, um ein Rassismus freies Tirol zu gestalten. 
Aufbauend auf diesen Ansätzen, Träumen und Forderungen soll für „Wonderland“ die Idee einer Stadt ohne Rassismus präsentiert werden. Ein Wunderland, indem die Träume der Menschen gehört werden und sich Wahlplakate mit dem Wesentlichen beschäftigen. 
www.stattrassismus.at


Literatur mit Bass

Maximilian Arnold
Lebt in Innsbruck, Mitglied von Beat.sem-pres und Bretterbauer.
Stefan Abermann
Geboren 1983. Lebt in Innsbruck. Verfasst neben Kurzgeschichten und anderer Prosa auch Poetry-Slam-Texte und Kultur-Kritiken. Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften (u.a. DUM, Kolik, Lichtungen, The Gap). Ö-Slam-Sieger 2008 und Gründer von "Text ohne Reiter", der ersten Innsbrucker Lesebühne.
http://www.stefanabermann.org

Literatur und Bass sollen die Spannung von Geschichten auf mehreren Kanälen aufbauen, Aufmerksamkeiten fesseln, und neue Facetten von Emotionen entdecken lassen.




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